Dienstag, 05. Mai 2020 15:03 Uhr

„Dann braucht kein Mensch den Versandhandel“ – NOWEDA weitet Pilotprojekt zum Botendienst weiter aus

Die schnelle Warenverfügbarkeit und die kompetente persönliche Beratung sind das wichtigste Alleinstellungsmerkmal der Apotheken vor Ort. Kombiniert man diese Leistungen mit der Möglichkeit, Arzneimittel bequem online vorzubestellen, erhöht sich der Mehrwert für den Patienten um ein Vielfaches. Genau dies bietet der Zukunftspakt Apotheke mit der Vorbestellplattform ia.de. Wenn man den Kunden nun noch die letzte Meile abnimmt und die Medikamente bis an die Haustür bringt, ist das Leistungsportfolio der Apotheke unschlagbar. Hinzu kommt: Die Corona-Pandemie und das damit verbundene Social Distancing haben die Nachfrage nach Arzneimitteln per Botendienst deutlich erhöht.

Für Apotheken stellt dieser Service jedoch einen hohen Aufwand sowohl in finanzieller, personeller als auch in logistischer Hinsicht dar. Aus diesem Grund führt die NOWEDA als Gründungsmitglied des Zukunftspakts Apotheke ein Pilotprojekt zum Botendienst durch. Ziel ist es, die Vor-Ort-Apotheken bei den Botendiensten als Logistikpartner zu unterstützen – vor allem im Wettbewerb mit dem Versandhandel. Nach einem Feldversuch, in dem das Konzept erfolgreich getestet wurde, weitet die NOWEDA das Pilotprojekt nun deutlich aus. „Wir haben im Rahmen des Feldversuchs wichtige Erfahrungen gesammelt, wie ein Botendienstservice durch die NOWEDA konkret in die Arbeitsabläufe der Apotheken integriert werden kann. Darauf bauen wir nun auf und treiben das Projekt weiter voran“, berichtet Kevin Stobbe, Betriebsleiter der NOWEDA Langgöns und einer der Projektleiter. Eines aber ist bereits heute klar: „Wenn Apotheken flächendeckend einen Botendienst anbieten, dann braucht kein Mensch den Versandhandel. Und genau das werden wir ermöglichen“, so Dr. Michael Kuck, Vorstandschef der NOWEDA.