Mittwoch, 04. Dezember 2019 11:44 Uhr

Wegen hoher Nachfrage: NOWEDA baut Kommunikation zu Lieferengpässen weiter aus

Immer häufiger fehlen in den Apotheken wichtige Arzneimittel. Das führt zu großer Verunsicherung – nicht nur bei den Patienten und Kunden, sondern auch bei den Apothekerinnen und Apothekern selbst. Denn sie sind es, die jeden Tag erklären müssen, warum immer mehr Medikamente nicht lieferbar sind. Das bedeutet einen immensen Beratungs- und Informationsaufwand für jede Offizin.

Die NOWEDA hat daher im November ihre Kampagne zu Lieferengpässen, die Anfang Oktober mit einer ganzseitigen Anzeige im Magazin „Focus“ gestartet ist, fortgesetzt. Um die Apothekerinnen und Apotheker zu unterstützen, hat die Genossenschaft einen Flyer herausgebracht, in dem die Problematik der Lieferengpässe erläutert wird. Und die Reaktionen zeigen: Diese Aktion ist ein voller Erfolg. „Wir reden uns in den Apotheken momentan den Mund fusselig und geben uns größte Mühe, den Patienten die Situation zu erklären. Die Hintergründe zu den Lieferengpässen schriftlich und kompakt in der Hand zu haben, erhöht sicher unsere Glaubwürdigkeit und reduziert zudem so manchen Unmut“, erklärt Apothekerin Christine Zentgraf von der Genius-Apotheke in Hilders.

Mit dieser Meinung ist Frau Zentgraf nicht alleine. Rund 100 000 nachbestellte Flyer werden in den kommenden Tagen zusätzlich ausgeliefert. Das entspricht einer Auflage von insgesamt etwa 550 000 Exemplaren. Darüber hinaus wird die Kampagne ab dem 6. Dezember auch auf Apotheken ausgeweitet, die keine NOWEDA Kunden sind. „Es ist wichtig, dass so viele Patienten und Kunden wie möglich über die Missstände bei der Arzneimittelversorgung aufgeklärt werden. Nur so lässt sich der Druck auf Politik und GKV erhöhen, endlich für nachhaltige Lösungen zu sorgen. Zusätzlich freuen wir uns natürlich, wenn wir durch unser Informationsmaterial zur Entlastung der Apotheken im Tagesgeschäft beitragen können.“, so Dr. Michael Kuck, Vorstandsvorsitzender der NOWEDA.