Fördertechnik, Automaten, Kühlzellen. Als Logistikunternehmen benötigt die NOWEDA viel Strom. Sehr viel Strom. Pro Jahr sind es an allen 20 Standorten zusammen 16,6 GWh. Gut, dass die NOWEDA mittlerweile 3,9 GWh selbst erzeugt – immerhin fast ein Viertel des Jahresgesamtverbrauchs.
Die NOWEDA-Standorte erfüllen die idealen Voraussetzungen, um zu Stromproduzenten zu werden. So eignen sich die weitläufigen Hallen mit ihren Flachdächern perfekt für die Installation von Photovoltaikanlagen. Einige Niederlassungen verfügen außerdem über ungenutzte Freiflächen. Ein weiterer Vorteil ist, dass NOWEDA den Großteil des Stroms tagsüber verbraucht, also genau dann, wenn PV-Anlagen die meiste Energie produzieren.
Zurzeit liefern 20 Anlagen an 17 Standorten Strom. Und es wird weitergebaut. Essen erhält eine weitere Anlage auf Halle 1 sowie eine Freiflächen-PV-Anlage. Auch Bergkirchen bekommt im Zuge der Erweiterung eine zusätzliche Anlage. In Schwerte ist eine weitere Anlage ebenfalls genehmigt. In Münster ist eine Erweiterung auf dem Dach der Halle 1 geplant. Spangenberg soll nach Abschluss der Dachsanierung ebenfalls mit einer PV -Anlage ausgestattet werden.
Sind auch diese Solarmodule installiert und an das Netz angeschlossen, verfügt die Genossenschaft insgesamt über 26 Anlagen mit eine PV-Gesamtleistung von 7,5 GWp und kann theoretisch 5,2 GWh selbst verbrauchen. Das entspricht etwa 1.400 Einfamilienhäusern oder nahezu einem Drittel des Verbrauchs der NOWEDA. Es ist ein weiterer Schritt, um die Stromkosten zu senken und unabhängig zu werden. Bis auf Heidenheim verfügen dann alle Niederlassungen über mindestens eine PV-Anlage. Doch auch das ist nur eine Frage der Zeit. In Heidenheim muss zunächst das Dach saniert werden - die Voraussetzung für die Errichtung einer PV-Anlage.
