Wer schonmal bei NOWEDA war, weiß: Im Betrieb ist jede Menge los. Kilometerlange Fördertechnik transportiert blaue Wannen mit Medikamenten von Lagerplatz zu Lagerplatz, damit Arzneimittel kommissioniert und ausgeliefert werden können. Eine Klimatisierung der gesamten Lagerfläche ist erforderlich, damit Sommer wie Winter im Sinne der Wirkstoffstabilität moderate Temperaturen herrschen. Für zahlreiche Medikamente, etwa Insuline oder bestimmte Impfstoffe, ist sogar eine gezielte Kühlung erforderlich, die bei NOWEDA in großen Kühlzellen erfolgt. Der Energieverbrauch eines Betriebs ist somit entsprechend hoch.
Seit Jahren baut die NOWEDA deshalb ihr Netz an Photovoltaik-Anlagen aus. Auch eine Erweiterung in der Niederlassung Essen wurde gerade fertiggestellt und wartet nun auf die Freigabe des Netzbetreibers. Die Besonderheit: Während man Solarpanels bisher nur auf dem Dach des Betriebsgebäudes fand, steht die neue Installation auf einer Freifläche des NOWEDA-Grundstücks. Damit ist die Essener Anlage demnächst 1.080 kWp stark, allein 604 kWp davon kommen künftig von der Freifläche. Die Panels wurden für optimale Leistung unterschiedlich ausgerichtet: Ein Teil zeigt nach Osten, um schon früh morgens das Maximum aus der Sonneneinstrahlung zu holen, ein anderer Teil zeigt nach Süden für die beste Leistung in den Mittagsstunden.
Bereits 17 Häuser verfügen mittlerweile über eine PV-Anlage. Zusätzliche Erweiterungen und Neuinstallationen sind bereits in Arbeit. Nach Abschluss verfügt die NOWEDA über 26 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,6 MWp.
