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„Ich hatte noch keinen Tag Langeweile“

Eine kleine Störung und die Prozesse geraten ins Stocken. Damit das in Heidenheim nicht passiert, dafür sorgt Technikleiterin Cinzia Federico. Sie ist die einzige Frau bei der NOWEDA in dieser Funktion und kam erst durch Umwege zum Pharmagroßhandel.

Sie sind seit Oktober 2022 für die Technik in Heidenheim verantwortlich. Wie kamen Sie zur NOWEDA beziehungsweise Ebert+Jacobi?

Ganz klassisch über eine Stellenanzeige, die mich sofort angesprochen hat. Allerdings wurde mir das ganze Ausmaß erst im Vorstellungsgespräch bewusst (lacht).

Aber es hat Sie offenbar nicht abgeschreckt …

Nein, ganz im Gegenteil. Wir haben uns sogar direkt am Tag des Vorstellungsgesprächs geeinigt. Diese Vielfältigkeit an Aufgaben gibt es bei anderen Unternehmen nicht, das hat mich sehr begeistert. Bei dem Gespräch war auch Torsten Bomplitz, Leiter der Haustechnik in Bergkirchen, dabei. Das war sehr hilfreich, um die Anforderungen zu verstehen. Leitung Haustechnik bei Ebert+Jacobi ist ein toller Job, und ich hatte definitiv noch keinen Tag Langweile. Hinzu kommt die sehr gute Arbeitsatmosphäre. Es macht Spaß, hier zu arbeiten. 

Was haben Sie vorher gemacht?

Ich habe zunächst eine Ausbildung zur Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikerin gemacht, die ich 2017 abgeschlossen haben. Sehr schnell habe ich aber entschieden, mich anders zu orientieren und bin in ein großes Unternehmen in die Betriebstechnik gewechselt. Dort war ich fünf Jahre lang, bis ich auf die Anzeige von Ebert+Jacobi gestoßen bin.

Neues Unternehmen, neue Technik. Was war für Sie nach dem Wechsel die größte Herausforderung?

Wie in allen anderen Häusern, haben auch wir in Heidenheim viele Anlagen und eine komplexe Fördertechnik. Das ist grundsätzlich eine Herausforderung. In meiner Zeit kam dann die KNAPP-Technik hinzu. Eine besondere Stellung nehmen für mich die Kühlzellen ein. Denn wenn dort etwas passiert, ist der Spielraum sehr begrenzt. Hier muss immer alles unter Kontrolle sein. Neu war für mich der Umfang der Dokumentation, die für den Pharmagroßhandel vorgeschrieben ist.

Wie sieht Ihr Tag aus?

Jeden Morgen gehe ich die Fördertechnik ab und überprüfe die technische Gebäudeausrüstung und die Gebäudeleittechnik. Oft werde ich hier schon von irgendjemanden abgefangen, der etwas schnell erledigt haben will. Aber da bin ich rigoros. Spontane Sachen, außer natürlich bei Störungen, gibt es nicht.  Vormittags führen wir Instandhaltungen und geplante Arbeiten durch, damit zur Stoßzeit nichts passiert. Natürlich treten Störungen genau dann auf (lacht). Aber auch das bekommen wir hin. Am Nachmittag lese ich meine E-Mails, erstelle die Dokumentation und plane die Arbeiten.

Wie groß ist Ihr Team?

Im Moment sind wir zu zweit. Ich werde aber demnächst einen weiteren Mitarbeiter bekommen.

Mit wem arbeiten Sie vor allem zusammen?

Neben unserem Betriebsleiter Moritz Machowiak, sind es vor allem die Schichtleiter sowie die Leiter des Wareneingangs und des Warennachschubs. Ich spreche aber auch oft mit Torsten Bomplitz sowie mit Wulf Schade, dem Leiter der Haustechnik in Mosbach. Wir tauschen uns regelmäßig aus, denn wir haben die gleichen Themen.