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NOWEDA auf dem Apothekenprotesttag: Honoraranpassung jetzt!

NOWEDA-Chef Dr. Michael Kuck ergreift das Wort auf dem Apothekerprotesttag in Düsseldorf.

Tausende Apotheken sind wirtschaftlich am Limit und forderten beim Apothekenprotesttag am 23. März die längst überfällige, im Koalitionsvertrag verankerte Honorarerhöhung. Deutschlandweit blieben Apotheken daher am Protesttag geschlossen. In Berlin, Hannover, München und Düsseldorf fanden darüber hinaus zentrale Kundgebungen bzw. Demonstrationen statt.

Die NOWEDA unterstützt die Apotheken-Proteste ausdrücklich: „Das fortschreitende Apothekensterben sollte der Politik den Ernst der Lage stärker verdeutlichen denn je. Doch nach wie vor wird die wichtigste Stellschraube hin zu einer langfristigen Sicherung der wohnortnahen Versorgung ignoriert: Die längst überfällige Honoraranpassung“, kritisiert NOWEDA-Chef Dr. Kuck, der beim Protest in Düsseldorf vor Ort war. „Auch wenn es Apothekerinnen, Apothekern und ihren Teams nicht leichtfällt: Die Schließung der Apotheken – sozusagen ein Vorgeschmack auf die bevorstehende Realität für Patienten, wenn sich die Situation nicht bald ändert – ist ein richtiges und wichtiges Signal an Politik und Gesellschaft.“

Kurz vor dem Protesttag rollte die NOWEDA zur Unterstützung der Apotheken die dritte Welle ihrer Informations-Kampagne aus. Weiterhin ermöglichte sie in Zusammenarbeit mit dem Apothekerverband Westfalen-Lippe eine Studie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die Ergebnisse stellen die Versorgungsdefizite insbesondere im ländlichen Raum anschaulich dar. Am Apothekenprotesttag griff die Süddeutsche Zeitung das Thema auf und veröffentlichte die Studienergebnisse.

„Die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeiten und der Austausch mit etablierten und reichweitenstarken Medien sind wichtige Pfeiler unserer Strategie zur Unterstützung der Apotheken“, betont Dr. Kuck. „Als größte deutsche Apothekergenossenschaft sehen wir uns in der Pflicht, auch jenseits unseres Kerngeschäfts für die inhabergeführte Apotheke zu kämpfen.“