Selbstverpflichtung der NOWEDA zur Versorgung der Apotheken mit knappen Arzneimitteln

Lieferengpässe von Arzneimitteln sind im Markt an der Tagesordnung. Vor allem ältere und chronisch kranke Menschen, die auf ihr Arzneimittel angewiesen sind, leiden darunter. Auch für Apotheken und die NOWEDA ist diese Situation mit großen Anstrengungen verbunden.

Mit einer öffentlichen Selbstverpflichtung, die die NOWEDA auf der 78. Generalversammlung am 19. November 2016 vorstellte, betont das apothekereigene Unternehmen, dass es keine knappen Arzneimittel ins Ausland exportiert und das auch in Zukunft nicht tun wird. Darüber hinaus erklärte der Vorstand, dass die NOWEDA bereit ist, für jedes knappe, exportgefährdete Arzneimittel öffentlich zu machen, welche Packungsmengen von der Industrie geliefert und welche Anzahl Packungsmengen an die Mitglieder und Kunden weitergegeben werden.

Mit der Selbstverpflichtung setzt die NOWEDA ein Zeichen: Die apothekereigene Genossenschaft erfüllt ihren Versorgungsauftrag uneingeschränkt und fordert von den Marktteilnehmern, es ihr gleichzutun.